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Dr. Klaus Thörner and Cordula Behrens

Dr. Klaus Thörner and Cordula Behrens, Oldenburg
On the image of Israel in German schools and textbooks

Abstract

Recent surveys draw attention to considerable and growing prejudices against Israel amongst teenagers in Germany. The term “Jew” has become a swearword on German schoolyards. In summer 2014, numerous teenagers that attended German schools protested against Israel by using such slogans as “Jew, Jew, cowardly swine, come out and fight alone” (“Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf`allein“) and “Hamas, Hamas, Jews into the gas” (“Hamas, Hamas, Juden ins Gas“).

There is a risk that these slogans turn into a general rejection of Jews, the Jewish State, and become dangerous anti-Semitism. To counter this risk teachers must not shrink from discussing difficult subjects like the history and current state of the Middle East conflict. Are teachers able to make use of well researched, balanced and helpful textbooks or do those textbooks themselves prove to be a mirror image and amplifier of anti-Israeli prejudices? Klaus Thörner and Cordula Behrens, co-authors of the brochure “Education of prejudices. The image of Israel in German schools and textbooks” (“Pädagogik des Ressentiments”), a new edition of which has been published in summer 2017, will present the results of their survey and open the floor for discussion.

Zum Israelbild in deutschen Schulen und Schulbüchern

Aktuelle Untersuchungen berichten von erheblichen und wachsenden Vorurteilen gegenüber Israel unter Jugendlichen in Deutschland. Das Wort „Jude“ ist auf deutschen Schulhöfen zum Schimpfwort geworden. Im Sommer 2014 demonstrierten zahlreiche in deutschen Schulen sozialisierte Jugendliche mit Parolen wie „Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf`allein“ und „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ gegen Israel.

Es besteht die Gefahr, dass sich diese Parolen in eine generelle Ablehnung von Juden sowie des jüdischen Staates und einen gefährlichen Antisemitismus ausweiten. Um dieser Gefahr entgegenzutreten, dürfen Lehrer nicht zurückschrecken, konfliktreiche Inhalte wie die Geschichte und Gegenwart des Nahostkonfliktes im Unterricht zu thematisieren. Können sie dabei auf fundierte, ausgewogene und hilfreiche Schulbücher zurückgreifen oder sind diese selbst ein Spiegelbild und ein Verstärker der antiisraelischen Ressentiments dieser Gesellschaft? Klaus Thörner und Cordula Behrens, Co-AutorInnen der im Sommer 2017 in Neuauflage erschienenen Broschüre „Pädagogik des Ressentiments. Das Israelbild in deutschen Schulen und Schulbüchern“ werden die Ergebnisse ihrer Studie zusammenfassen und anschließend zur Diskussion stellen.